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Wir über uns |
| Vom Cäcilienverein zum
Glarner Kammerchor
Am 11. Dezember 1881 versammelten sich in der Aula des Sekundarschulhauses in Glarus fünfundzwanzig Damen und sieben Herren, um einen Verein zu gründen. So wurde der Glarner Kammerchor, damals noch unter dem Namen "Cäcilienverein Glarus" geboren. Zweck des Cäcilienvereins sei die Pflege aller Stufen des gemischten Chorgesanges, vom einfachsten Volkslied bis zum klassischen Oratorium - so die Statuten. Neben einem jährlichen Hauptkonzert fanden oft auch kleinere Liederkonzerte statt. Die Solisten stammten aus eigenen Reihen, Orchester wurden vielfach durch Orgelbegleitung ersetzt. So wurde Johannes Brahms persönlich angefragt, ob für die Aufführung des Deutschen Requiems nicht eine Orgelbegleitung möglich wäre. Der Cäcilienverein wurde 1968 umgetauft und erhielt den Namen Kammerchor. 125 Jahre Gesang mit Niveau Mit rund siebzig Sängerinnen und Sängern ist der Glarner Kammerchor der grösste klassische Glarner Chor. Auch nach 125 Jahren ist er seinen Ursprüngen treu und singt neben klassischen Werken auch mal ein einfaches Volkslied. Der im Jahre 1881 gegründete Chor bringt jedes Jahr ein grösseres Konzert mit Sinfonieorchester und ein kleineres Konzert zur Aufführung. Mit seinen Auftritten im Engadin, im Fraumünster in Zürich sowie an zig anderen Orten in der Schweiz, aber auch im Aachener Dom in Deutschland, hat der Chor weit über die Kantonsgrenzen hinaus Berühmtheit erlangt. Den Radiohörern von DRS ist der Chor durch sein langjähriges Mitwirken an der Live-Sendung "Offenes Singen" ein Begriff. In der Zusammenarbeit mit versierten Dirigenten wie Erich Schmid, Jakob Kobelt, Peter Eidenbenz, Alois Koch, Christoph Kobelt und seit 1994 Kurt Müller Klusman realisierte der Kammerchor Uraufführungen von Schweizer Komponisten und konnte fünf Tonträger verwirklichen. Auch vermochte die Chorgemeinschaft immer wieder erstklassige Orchester und Solisten für ihre Aufführungen zu gewinnen. Als Highlight in der 125-jährigen Tätigkeit des Gemeinschaftsgesanges kann sicher die letztjährige Aufführung des vom Dirigenten Kurt Müller Klusman komponierten Oratoriums für Soli, gemischten Chor und grosses Orchester "Das Orakel" bezeichnet werden. Eine nicht zu missende Erfahrung Die letzten 25 Jahre waren eine äusserst interessante Zeit für die Chormitglieder. Nicht weniger als fünfmal wechselte das Amt des Präsidenten: von Hans Brupacher zu Maria Brunner, Stefan Carl-Aebischer, Urs Müller und schliesslich zu Michael Eberle, der seit 2003 die Geschicke des Vereins führt. So sagt denn auch Ehrenmitglied Jakob Brauchli, dass diese Zeit für alle Aktiven in menschlich-persönlicher und vor allem in musikalischer Hinsicht eine nicht zu missende Erfahrung war. Sofern Sie über den Glarner Kammerchor mehr erfahren möchten, können Sie für einen bescheidenen Betrag die "125-jährige Chorgeschichte 1881-2006" bestellen. |